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Du wirst gejagt werden! Die Weiße Stadt mit Sicherheit... der Rat... und... und auch andere! Willst du diesen Krieg alleine führen?!
Uriel zu Krieg

Krieg (auch der Reiter des Roten Rosses genannt) ist der Hauptcharakter in Darksiders. Auch wenn er der Jüngste der Vier Reiter der Apokalypse ist, ist er dennoch einer der Alten, ein Nephilim.

Überblick

Der Reiter Krieg ist mit seinem Spektralpferd Ruin schon in zahllose Schlachten geritten und hat dabei eine Spur aus Blut und Knochen hinter sich her gezogen. Seine Haare und Augen sind so weiß wie der Frost, den er bei Engeln und Dämonen gleichermaßen bewirkt, denn die Brutalität seines massiven Schwertes ist im Kampf unvergleichlich. Krieg ist ebenso unbeugsam wie die Zeit selbst, und sowohl ehrbar als auch wild.
– Offizielle Beschreibung, [2]

Krieg wurde zuerst mit wenig Rüstung, ohne Kapuze und ohne Panzerhandschuh gezeigt. Auch wenn nicht viel über ihn bekannt ist, so wird er doch von Engeln sowie Dämonen gefürchtet und es gibt Hinweise darauf, dass er eine unangenehme Vergangenheit mit ihnen teilt. Sogar der Feurige Rat war misstrauisch gegenüber Kriegs Zorn. Bis zu einem gewissen Punkt konnte sich der Reiter des Roten Rosses dem Rat aufgrund seines hitzigen Gemüts widersetzen, obwohl er im Dienste des Rates stand. Der Feurige Rat sandte eine kleine Armee um Krieg zu finden, jedoch wurde diese von ihm mit Leichtigkeit vernichtet, bevor die anderen Reiter einschreiten konnten. Während dieses Ereignisses zeigte Krieg seine Stärke indem er die anderen drei attackierte, und Wut nahezu besiegte. Tod – der stärkste und älteste Reiter – wurde von Krieg als nächstes angegriffen, was jedoch wenig Wirkung zeigte. Tod zeigte kaum Anzeichen von Schmerz, als er von Kriegs Schwert Chaosfresser gepfählt wurde. Wut nutzte diese Chance um den Chaosfresser und Kriegs Arm mit ihrer Peitsche zu ergreifen, Kriegs Arm wurde dann von Tod abgetrennt.

Kriegs Rache

Apokalypse

War in city.jpg

Als der Endkrieg ausbrach, landete Krieg im Zentrum einer Menschenstadt, in der die Armeen des Himmels und der Hölle, meist Vasallen und Gefallene, bereits einen offenen Krieg auf den Straßen führten. Krieg schlachtete jeden Engel, Dämonen oder Menschen ab, der versuchte, sich in seinen Weg zu stellen, und kämpfte sich somit seinen Weg in die Stadtmitte. Dort trat er dem Erzengel Abaddon gegenüber, der die Himmelsarmee gegen die Dämonenhorden anführte; Krieg rief nach dem Erzengel, um zu erfahren, wo seine Brüder waren, aber Abaddon's schockierte Antwort war nur „Das siebte Siegel ist nicht gebrochen!“. Seiner Umgebung nicht vollkommen bewusst, wurde der Erzengel von dem Dämonen Straga, der aus dem Boden unter ihm kam, niedergerissen.

Gericht

Obwohl er klar im Nachteil war, forderte Krieg den Dämon zum Kampf heraus, und stach Straga während des Auseinandersetzung ein Auge aus. Allerdings sollte Kriegs Glück nicht lange währen; plötzlich seiner Macht beraubt, war der Reiter für Straga ein leichtes Opfer. Krieg fiehl, erwachte jedoch vor dem Feurigen Rat wieder, wenn auch stark geschwächt.

Vom Feurigen Rat beschuldigt, den Endkrieg vor der festgelegten Zeit ausgelöst zu haben und den Armeen der Hölle zum Sieg verhelfen zu wollen, wurden ihm neben seiner Macht, auch sein Schwert und sogar sein Pferd Ruin genommen. Als wäre dies nicht Strafe genug, drohte ihm obendrein noch die Exekution.

Entschlossen, seine Unschuld bezüglich dieser Vorwürfe zu beweisen, überzeugte Krieg den Feurigen Rat, ihm zu gestatten, seinen Namen reinzuwaschen. Er proklamierte: "Als ich ritt, waren Himmel und Hölle bereits im Kriegszustand." Teilweise überzeugt, forderte der Feurige Rat Krieg dazu auf, auf die Erde zurückzukehren und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Dabei rieten sie ihm den Dämonenhändler Vulgrim aufzusuchen, einer der Verstoßenen der Hölle, der schon lange nach der Gunst des Rates strebt. Aus Misstrauen, was der Reiter unbeobachtet tun würde, band der Feurige Rat ein Wesen names Beobachter an Krieg, um für den Rat Augen und Ohren zu sein und um Krieg zu töten, sollte er sich den Forderungen widersetzen.

Pfad der Vergeltung

Krieg kehrte auf die Erde zurück, ausgerüstet mit einem geschwächten Chaosfresser. Er fand sich ein bisschen vom Weg abgekommen im Serafim Hotel wieder, statt am richtigen Ziel, der Kreuzung. Als Krieg sich auf den Weg machen will, benutzt der Beobachter dunkle Magie um ihn zurückzuhalten, um „ein paar Grundregeln festzulegen“ bevor er den Reiter gehen lässt. Sich durch Horden von Üblen (die Überbleibsel der Menschheit) und einige Dämonen kämpfend, entkommt Krieg schließlich dem Serafim Hotel. Aufgrund des veränderten und leeren Stadtbildes, verlangte Krieg vom Beobachter Informationen. Das dunkle Wesen erwiderte, dass seit dem Untergang der Menschheit ein ganzes Jahrhundert vergangen sei.

Krieg traf schließlich auf Vulgrim, der ihm schnell klarmachte, dass die Antworten auf Kriegs Fragen im Turm lägen, in den sich der Zerstörer eingenistet hatte, ein mächtiger Dämon, der die Armeen der Hölle im Endkrieg zum Sieg führte. Vulgrim merkte jedoch an, dass Krieg in seinem geschwächten Zustand „nicht einen Moment überleben“ würde. Für Schmiergeld von fünfhundert Seelen, würde Vulgrim Krieg jedoch ein paar Informationen anbieten, die ihm auf seiner Reise helfen.

Der Reiter des Roten Rosses reiste durch die Stadt, sammelte Seelen indem er Üble und Dämonen abschlachtete; letztendlich kehrte er zu Vulgrim zurück und erhielt für die Seelen den Erdrufer – ein Horn, mächtig genug um einen Gepeinigten Torwächter zu wecken. Vulgrim bestand außerdem darauf, dass der Reiter den Dämonenlord Samael aufsuchen sollte, der die rechte Hand des Zerstörers gewesen ist und einer der mächtigsten Dämonen in der Hölle war, jetzt jedoch inhaftiert und in Ungnade gefallen sei.

Samael

Mit Hilfe des Erdrufers ging der Gepeinigte Torwächter aus dem Weg, sodass der Reiter sich seinen Weg durch die nun zugängliche Bibliothek kämpfen konnte und auf den Phantomgeneral treffen konnte, der Samaels Gefängnis am Glühenden Galgenturm bewachte. Nach einem Wortwechsel, brachte Krieg den Phantomgeneral um und befreite Samael. Als Gegenleistung sagte Samael, dass er Krieg helfen könnte in den Turm des Zerstörers zu kommen, aber dieser wäre durch eine dämonische Magie geschützt. Um die Barriere zu schwächen, brauchte Samael die Herzen der „Auserwählten“ - den stärksten Kriegern der Hölle, vom Zerstörer persönlich auserwählt den Turm zu bewachen.

Die Zwielichtkathedrale

Das erste Ziel war Tiamat, die Fledermauskönigin, deren Versteck in der Zwielichtkathedrale lag. Um ihn zu unterstützen, gewährte Samael Krieg die Fähigkeit des Schattenfluges, schattige Schwingen, die es Krieg erlauben für kurze Zeit durch die Luft zu gleiten.

Krieg durchquerte den Würgeacker, ein Ort voller Untoter Krieger, bis Krieg einen weiteren Gepeinigten Torwächter fand, der ihm die Fähigkeit gab ins Schattenreich zu sehen. Mit dieser Fähigkeit gelang es Krieg die Herausforderung der Schattenarenen zu bestehen.

Nachdem der Torwächter sich entfernte, überquerte Krieg die Eingestürzten Treppen am Ende der Autobahn und bekam seit der Apokalypse das erste mal ein Trauma zu Gesicht. Nachdem er dem Dämon das Genick gebrochen hatte, begab sich Krieg durch ein altes Gebäude nach oben und fand dort eine Schar von Engeln, die die Ruinen nach ihm absuchten, begleitet von Uriel. Die Engel bestanden darauf, dass es sich bei der Sichtung um einen Dämonentrick handelte, Uriel bestritt dies mit den Worten: „Es ist da. Unter dem Gestank dieses Ortes. Man spürt es. Uralt. Weder von der Weißen Stadt, noch aus den Schwarzen Tiefen, dazwischen verloren.“ Als die Engelsjäger näher kamen, entführte Krieg eine Engelsbestie und benutzte diese um der verfolgenden Höllenwache und den Dämonenschwärmen inmitten der Ruinen zu entkommen und seine Reise fortzuführen. Krieg erreichte schon bald die Zwielichtkathedrale und erkundigte diese. Während dieser Erkundungstour fand Krieg die Kreuzklinge und tötete den Gefängniswärter. Indem er einige Rätsel löste, erschloss sich Krieg den Weg zu Tiamats Heiligtum. Als er dieses betrat, verspottete ihn die Fledermauskönigin, ob er vom Rat zu einem Attentäter degradiert worden wäre, oder ob Samael seine Loyalität gekauft hätte. Tiamat versuchte einen Handel mit Krieg einzugehen, aber ohne Erfolg. Es kam zu einem Kampf, nach dem Krieg ihr beide Flügel ausriss und ihr mit Zuspruch des Wächters ihr pochendes Herz entriss.

Die Höhlen

Kriegs nächstes Ziel war der nächste Auserwählte: die Quälerin, jedoch merkte Samael an, dass es ein zweites 'Hindernis' gab, das es zuerst zu beseitigen galt: Ulthan, einer der Alten. Als der Beobachter Samael vorwarf, das Abkommen geändert zu haben, schlug der Dämon ihn wütend beiseite, beschimpfte ihn als 'Abschaum' und einen 'Parasiten' der 'die wahre Macht des Reiters unterdrückt, um ihn an der Leine des Rates zu halten' und verlangte von Krieg den Beobachter zu töten und sich der Kontrolle des Rates zu entreißen. Wütend auf beide, schlägt Krieg den Beobachter und erlangt die Chaosgestalt. Samael sah die Weigerung von Krieg, den Beobachter zu töten als Schwäche, aber merkte an, dass er für einen Moment lang jemanden sah, der 'sich alleine gegen die ARMEE des Zerstörers stellen könnte'. Krieg begab sich zum Überschwemmten Pass und traf dort einen weiteren Gepeinigten Torwächter. Krieg kämpfte sich wieder durch Schattenarenen und der Torwächter entfernte sich, wobei er den Weg zur Ambossfurt freigab. Als Krieg diese betrat, sah er einen massiven Hammer in der Mitte des Gebietes und versuchte ihn an sich zu nehmen, aber scheiterte und wurde von Ulthan ermahnt, die Finger von Dingen zu lassen, die nicht die seinen sind. Krieg sagte, dass Ulthan selbst der Schwarze Hammer sei und sie kämpften, wobei Krieg die Chaosgestalt einsetzte, weil nichts anderes half. Das 'Gerangel' der beiden wird von Uriel und der Höllenwache unterbrochen, die ein Jahrhundert lang Abaddons Tod rächen wollen und nach echter Gerechtigkeit gieren. Weil sie nicht einsah, dass Krieg sich in der Weißen Stadt für seine 'Verbrechen' verantworten sollte, die bis zur Vernichtung des Zerstörers verriegelt war, gab Uriel der Höllenwache den Befehl Krieg auf der Stelle zu töten. Ulthan und Krieg taten sich jedoch zusammen um ihren gemeinsamen Feind zu bekämpfen und machten einen Wettbewerb daraus, wer mehr Engel töten kann. Wenn Krieg gewinnt, bekommt er die Waffenerweiterung Kampflehre von Ulthan. Nach dem Wetteifern musste Krieg Uriel gegenübertreten. Nach einem kurzen Duell schlägt Krieg Uriel bewusstlos und die Höllenwache ziehen sich mit ihr zurück.

Ulthan erlaubte Krieg Die Höhlen zu betreten, in denen sich die Quälerin befand. Er war froh dem Reiter dabei helfen zu können die Dämonin zu beseitigen, wegen dem Ärger den sie und ihre Brut ihm bescherten. Während seiner Reise durch die Höhlen, erlangte Krieg den Tremorhandschuh und trat der Quälerin gegenüber. Krieg tötete die Quälerin indem er ihr ein Bein brach und ihr einen Wagon ins Gesicht rammte und dadurch ihren Kiefer brach. Krieg kehrte zu Ulthan zurück und zeigte seine Ankunft indem er ihm den Hammer aus dem Vorhof entgegenwarf, wobei er Ulthans Gesicht streifte. Ulthan offenbarte Krieg die tödliche Feuerwaffe Gnade, aber Krieg befragte ihn, wieso der letzte der Alten sein Heim in den Ruinen der Menschheit aufgebaut hatte; Ulthan schwieg, selbst als Krieg die Waffe auf ihn richtete. Krieg zog zu Samael mit einem weiteren Herz und bekam von diesem die Fähigkeit die Zeit mit dem Chronomant zu verlangsamen und wird ins Ascheland geschickt, um dem Stygian das Herz zu entreißen.

Das Ascheland

War on Ruin.jpg

Krieg auf Ruin.

Auf dem Weg zur Trockenen Straße und dann zum Ascheland, benutzt Krieg den Chronomant um den Aschetitan zu meiden, und den Phantomverschlag, in dem der Stygian festgehalten wird, zu erreichen. Nach dem er Dämonen abgeschlachtete fand sich Krieg in einer Arena wieder und trat den Abgrundreitern, zwei Traumas, und dem Abgrundgladiator gegenüber, der Ruin versklavt hat. Krieg tötete den Gladiator und nam Ruin wieder an sich, mit dem er zu Leviathans Strömung gelangte und den Stygian umbrachte indem er in seinen Rachen sprang und sein Herz herausriss. Nachdem Krieg zu Samael zurückkehrte wurde er wiederum losgeschickt um das letzte Herz zu holen, welches Silitha auf dem Eisernen Dach gehörte.

Das Eiserne Dach

Nachdem Krieg das Ascheland durchquert hatte, ritt er über die Seelenbrücke und wurde von Silithas Kindern aufs Eiserne Dach entführt. Nachdem er sich aus seinem Gefängnis befreit hatte, begab sich Krieg durch die von Spinnennetzen bedeckten Straßen des Eisernen Daches, wobei er die Dämonen erschlug und den Zauber brach der den Zugang zu Silithas Heiligtum versperrte. Sobald der Weg frei gemacht worden war, betrat Krieg das Versteck; dort wurde er mit Silitha konfrontiert, die ihm erstaunliches offenbarte: Die Auserwählten haben nichts mit dem Schutz des Turmes zu tun – die Aufgabe, die der Zerstörer ihnen gab, war es Samaels Rückkehr mit „jedem“ Preis zu verhindern. Der Grund, wieso Samael ihre Herzen wollte, war, dass er dadurch seine Macht wiedererlangen konnte, die den Auserwählten eingepflanzt wurde; Silitha warnte Krieg, dass er sie leicht töten und ihr Herz Samael bringen könnte, aber der Dämonenlord wäre 'eine viel größere Bedrohung, als alle Auserwählten zusammen!'. Als Reaktion auf diese schlimme Warnung antwortete Krieg kalt: „Ich bin nicht gekommen, um deinen Rat zu hören, Spinne. Oder deine Geschichten.“ Silitha attackierte Krieg daraufhin, aber nach einem langen Kampf stieß Krieg die Spinnenkönigin durch den Boden und spießte sie auf einem Stalagmit, der darunter lag, auf. Bevor Krieg ihr Herz an sich nahm, kehrte er zum Glühenden Galgenturm zurück und beschwerte sich bei Samael über seine Lügen; Samael merkte jedoch an, dass er klargemacht hätte, dass die Gründe dafür, dass er Krieg half seine eigenen waren und er nach wie vor sein Versprechen wahrmacht und Krieg zum Turm bringen würde. Widerwillig übergab Krieg das letzte Herz an Samael, wodurch dieser seine volle Macht erlangte. Nach einer kurzen Drohung Krieg zu töten, weil er ihm nicht sofort gab was ihm gehört, sagte Samael, dass er einen Codex befolgt und weiß, dass Krieg auf einem Rachefeldzug sei, was Samael respektierte. Seinem Wort gerecht werdend, öffnete Samael ein Portal, das Krieg zum Turm bringen würde. Bevor er ging, fragte Krieg Samael, wieso er den Zerstörer herausgefordert hatte; Samael antwortete: „Mir gefällt die Gesellschaft nicht, mit der sich mein Herr abgibt.“ und, dass Krieg es verstehen würde, wenn er seine Reise zu Ende bringt. Den Bedenken des Beobachters zum Trotz, ging Krieg durch das Portal. Bevor Krieg verschwand, machte Samael die ominöse Bemerkung, dass sie sich wieder sehen werden.


Der Schwarze Thron

Das Portal beförderte Krieg zum Schwarzen Thron im Inneren des Turms, wo er einen komischen Gefangenen vorfand; Azrael, der Engel des Todes. Azrael war zuerst erschrocken, als er Krieg sah, und merkte an, dass das siebte Siegel nicht gebrochen wurde. Als er merkte, dass Krieg nicht die Absicht hatte ihn zu töten, fragte er, ob Krieg ihn befreien könnte. Azrael erklärte, dass der Zerstörer Straga gegen ihn geschickt hatte, ihn gefangen nahm, ihn dazu zwang den Quell der Seelen zu öffnen und dessen Kraft zur Unterstützung des Zerstörers zu benutzen. Krieg durchquerte dann den Turm, um die Seelenenergie von unterschiedlichen Orten des Turmes zu Azraels Gefängnis zu leiten, um den Engel zu befreien. Sobald Krieg das geschafft hatte, machte Azrael ein furchtbares Geständnis; Abaddon hat ihn rekrutiert um mit seiner Hilfe die Apokalypse verfrüht eintreffen zu lassen. Abaddon glaubte, dass eine Verzögerung des Endkrieges das sichere Ende des Himmels bedeutet hätte, der Rat band ihnen jedoch die Hände und zwang die Engel dazu den Waffenstillstand zu ehren. Abaddons Plan war es, sechs der sieben Siegel zu brechen (das siebte musste intakt bleiben, damit die Reiter nicht gerufen werden); wenn die letzte Schlacht begann, hätten die Auserwählten der Hölle das Kriegsrecht ausgesprochen, weswegen die Höllenwache herabsteigen würde und die stärksten Dämonen auf einen Schlag töten würde. Azrael äußerte Bedenken, dass das Brechen der Siegel das Königreich der Menschen zerstören könnte und, selbst wenn sie siegreich hervorgehen würden, sie beide vom Rat bestraft werden würden. Abaddon enthüllte seinen Geniestreich – die Siegel sollten von einem dritten Mitverschwörer wiederhergestellt werden; Ulthan. Wenn der Rat Nachforschungen anstellen würde, gäbe es kein Indiz auf ihr Komplott; sie könnten behaupten, die Dämonen hätten die Erde einfach so attackiert und der Himmel hätte sie dafür bestraft. Der Plan ging mit Abaddons Tod jedoch zugrunde.

Wütend über diese Offenbarung, verurteilte Krieg Azrael dafür, dass er in Ungnade gefallen war, während der Beobachter Krieg dazu aufforderte Azrael für seinen Verrat zu exekutieren. Krieg weigerte sich jedoch, da er die Dienste für den Rat ausgeführt hatte. Der Beobachter widersprach, und bestand darauf, dass Krieg das Gleichgewicht wiederherstellen müsse. Da Azrael nun frei war, konnte er den weg zu Straga freimachen. Er verlängerte sein Leben außerdem dadurch, da er Kriegs einzige Möglichkeit war den Turm wieder zu verlassen, da Stragas Tod den Turm zerstören würde. Krieg stieg hinab in die Tiefen des Turmes und forderte Straga heraus; nach einem langen Kampf (Krieg kämpfte mit mehr Macht als bei ihrer ersten Begegnung) besiegte und tötete er Straga, wodurch er seine frühere Niederlage rächte. Als der Turm aufgrund Stragas Tod zu zerfallen begann, erschien Azrael und brachte Krieg in Sicherheit.

Eden

Azrael brachte Krieg nach Eden, das als zerstört bekannt war, aber in Wahrheit von Azrael erhalten wurde. Der Engel erklärte, dass Krieg den Baum der Erkenntnis besuchen müsse, um einen Weg zu finden den Zerstörer zu besiegen. Nachdem Krieg einen Spiegel seiner Selbst bezwang, eine Kreatur, geboren von der Dunkelheit seiner Kämpfe, begab er sich alleine zum Baum, an dem er eine aufklärende und furchtbare Vision erfuhr, von Dingen aus der Vergangenheit und solchen, die noch bevorstanden. Die Vision zeigte, dass nachdem Abaddon während der Apokalypse getötet wurde, er in einen komischen Limbus gebracht wurde und dort mit Lilith konfrontiert wurde. Nachdem sie ihm erzählte, dass sein eigener Plan von ihr manipuliert wurde, gab sie Abaddon die Chance, der mächtigste Leutnant zu werden; der Zerstörer. Abaddon weigerte sich zuerst zu dem zu werden, was er zerstören wollte, aber er merkte, als Lilith es erwähnte, dass er, sobald seine Verbrechen bekannt werden würden, verrufen, verdammt und schließlich vom Rat exekutiert werden würde. Ohne Alternative, wurde Abaddon zum Zerstörer. Die Vision zeigte auch, dass der Zerstörer im Besitz des siebten Siegels ist und plant den Himmel zu belagern; Uriel wird die Höllenwache gegen ihn in den Kampf führen und versagen. Die Vision zeigt ebenso, dass der Feurige Rat weiß was passiert; obwohl sie wussten, dass sie die Geschehnisse nicht verhindern können, wusste der Rat, dass die Reiter die Verschwörer stoppen könnten, aber sich niemals zu Assassinen degradieren ließen. Der Rat beschloss Krieg alleine auf die Erde, in die Apokalypse, zu schicken, und ihn dann zu beschuldigen den Endkrieg ausgelöst zu haben, bewusst dessen, dass nichts ihn aufhalten würde seinen Namen reinzuwaschen. Die Vision zeigt letztlich auch, dass er vom Beobachter betrogen werden wird, der ihm von hinten ein Schwert in den Rücken rammen wird.

Krieg kehrte zu Asrael und zum Beobachter zurück und erzählte ihnen, was er sah (bis auf den Betrug des Rates und seinen Tod durch den Beobachter). Asrael erklärte, dass das Schwert, das er sah, die Armageddonklinge war, Abaddon diese jedoch zerstört hatte. Krieg hatte jedoch ein Stück des Schwertes erlangt und wusste, wo er den Rest finden würde. Asrael gab Krieg Anweisungen, die Bruchstücke zu finden und sie zu Ulthan zu bringen, der einzige, der sie zusammenfügen konnte. Krieg begab sich auf die Suche und sammelte die Stücke überall in der zerstörten Welt. Als er die Trockene Straße erreichte, traf er auf eine weitere Herausforderung; Uriel, die den Reiter zu einem 'Nex Sacramentum' herausforderte, einem Todeskampf. Krieg besiegte Uriel nach einem langen Kampf, weigerte sich jedoch sie zu töten, obwohl der Beobachter ihn dazu drängte. Krieg ging nicht ohne Uriel davon in Kenntnis zu setzen, wer der Zerstörer wirklich war und erinnerte sie daran, dass die Forderung des Duells, dass einer sterben müsste, bald erfüllt werden würde. Von der Offenbarung gekränkt, ging auch Uriel, sammelte die Höllenwache für den bevorstehenden Kampf und startete einen Angriff auf den Rückzugsort des Zerstörers, die Ruinen des Turms.

Der Finale Kampf

Krieg kehrte mit den Bruchstücken der Klinge zurück zur Ambossfurt, wo er die Klinge von Ulthan wieder zusammensetzen ließ. Mit dieser neuen Waffe kehrte Krieg zu Asrael zurück, der ihn darüber informierte, was passiert war, und ihm, als einen letzten Dienst, ermöglichte das Versteck des Zerstörers zu erreichen. Krieg erreichte sein Ziel während Uriels Angriff; der Zerstörer hatte die Engel besiegt und Uriel gefangen genommen. Der Zerstörer grübelte für einen Moment über Abaddons und Uriels unerwiderte Liebe füreinander, dann widmete er Krieg seine volle Aufmerksamkeit und machte ihm ein das Angebot sich der Hölle anzuschließen. Krieg lehnte jedoch entschieden ab. Der Zerstörer, entzürnt darüber, dass Krieg sich weigerte, griff diesen an und beide kämpften erbittert gegeneinander. Der Zerstörer unterlag jedoch, und wurde von Krieg erschlagen.

Wiedervereinigung

Nachdem der Zerstörer besiegt worden war, wollte Uriel wissen wie Krieg sich gegen alle wehren wollte und ob er diesen Krieg alleine führen wolle, worauf Krieg antwortete, dass er nicht allein sei. Im Hintergrund näherten sich drei Kometen, die die Reiter symbolisierten.

Ausrüstung und Fähigkeiten

Krieg schwingt ein Schwert namens Chaosfresser und kann sein PhantomrossRuin herbeirufen. Obendrein erlangt Krieg verschiedene Kräfte, Gegenstände und Fähigkeiten, welche ihm während seiner Reise behilflich sind. Nachfolgend sind nur einige davon:

  • Ausrüstungsgegenstände: Sekundärwaffen und Werkzeuge, die dabei helfen die Welt von Darksiders zu ergründen.
  • Zornfähigkeiten: Magie-ähnliche Fähigkeiten die erworben und verbessert werden können.
  • Schattenflug: Schattenhafte Flügel, die aus Kriegs Rücken sprießen um ihm das Gleiten über Abgründe zu ermöglichen.
  • Chronomant: Die Fähigkeit die Zeit mit Hilfe der Chronosphären zu verlangsamen. Ebenso wie die Schattenschwingen erlangte Krieg diese Fähigkeit durch Samael.
  • Chaosgestalt: Krieg kann sich in ein großes, mächtiges Feuerwesen verwandeln.

Trivia

  • Auf Kriegs rechter Schulterplatte ist ein Gesicht zu erkennen, das dem von Samael ähnlich sieht. Zwar wird oft behauptet, dass es wirklich Samaels Gesicht repräsentiert, jedoch sind ähnliche Reliefs im ganzen Spiel zu finden, was nahelegt, dass es sich um ein einfaches typisches Dämonengesicht handelt.
  • Wenn Krieg mit niedriger Gesundheit in einen Abgrund oder eine Spalte fällt, erleidet er keinen weiteren Schaden. Es ist also unmöglich beim Hinunterfallen zu sterben.
  • Es scheint, dass Kriegs Panzerhandschuh als Waffe benutzt werden kann; bei manchen Kombos mit dem Tremorhandschuh, schlägt Krieg auch mit seinem anderen Panzerhandschuh zu. Sein Panzerhandschuh erweist sich wohl als nützlich, wenn er keine Rüstung trägt und unbewaffnet ist.
  • Krieg hatte ursprünglich ein anderes Rüstungsset (Nicht das Abgrundrüstungsset), es war kunstvoller und silbern, mit einer blauen Kapuze. Es wurde im Entwicklungsstadium verworfen, wahrscheinlich, weil es deplatziert wirkte und nicht zum Konzept des Roten Reiters passte.
  • Man kann in Darksiders II Kriegs rechte Schulterplatte als Rüstungsteil erhalten.

Gallerie

Quellen

  1. Nach Tiamat, in einer Zwischensequenz mit Samael, wird Krieg so beschrieben: "Du bist Krieg! Reiter des Roten Rosses! Keine Marionette an den Fäden dieser armseligen Kreatur!"
  2. From http://www.yourlastdays.com

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